Am Rand des Erkennens Licht erklärt nichts. Es zeigt. Es deutet an. Es berührt. und Es lädt ein. Und manchmal genügt genau das, um einen neuen Weg zu sehen. Unsere innere Wahrnehmung – unser Spüren eilt dem klaren Verstand oft voraus. Sie berührt in uns etwas, lange bevor wir es in Worte fassen. Diese feinen [...]
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Im Sog der Zeit verfließen die Dinge. Erinnerungen. Gedanken. Augenblicke. Doch manchmal bleibt etwas zurück, damit wir uns erinnern, dass es da war. Die Zeit kennt kein Innehalten. Sie fließt linear durch unsere Tage und Jahre und auch durch Gesichter und Landschaften. Sie trägt Erinnerungen davon, verwischt Spuren und verwandelt die Gegenwart, wenn wir es [...]
Wo selbst Ruhe bewegt Tage, die nicht drängen. Dennoch ist alles unterwegs. Gedanken, die nicht stillstehen. Sie gehen nur anders als sonst. Und während die Welt vorüberzieht, erfahre ich, Ruhe in der Bewegung. Behutsam. Weich. Ohne Eile. Tage, die nicht mehr drängen müssen, weil sie anders verlaufen. Sie verlangen dann nichts mehr von mir. Kein [...]
Gedanke der Natur Mein Herz hat für einen Moment Form angenommen. Nicht um festzuhalten, sondern um zu geben. Und ich erinnere mich, wie schön Wachstum sein kann. Behutsam. Weich. Ohne Eile. Und für einen Augenblick erinnert sich auch mein Herz. Die Natur denkt nicht in Worten wie wir. Sie formt ihre Gedanken einzig [...]
Unentschlossenheit Ist kein Anfang. Und auch kein Ende. Sie ist eine Verschiebung dazwischen, die schon da ist, bevor der Moment wahrgenommen wird. Und genau das zeigt, was Licht zurück lässt. Eine Schwäche? Ein Zögern? Fehlende Klarheit? Oder etwas, was einige Menschen als eher Negatives sehen? Für mich ist Unentschlossenheit etwas ganz anderes und wird deshalb [...]
Dieser Moment, der keinen Namen trägt. So nah am Übergang, dass er still wird.
Licht in Bewegung Leiser Funke darunter Der Blick darf bleiben
Zwischen Blatt und Morgen hält ein Tropfen inne. Er weiß nichts vom Fallen, Er weiß nichts vom Verdunsten. Nur dieses kurze Leuchten im ersten Licht. Manchmal genügt ein Augenblick, damit die Welt still wird.
Nicht, weil sich alles ordnet, sondern weil wir aufhören, Ordnung zu verlangen. Vielleicht ist Ruhe kein Zustand, sondern ein Einverständnis mit dem, was sich nicht sortieren lässt.
Zwischen Ein- und Ausatmen entsteht ein Moment, der keinem gehört. Der Moment, der da ist und der sich gerade entzieht. Dort wohnt das Licht am ruhigsten.