Bilder und Gedanken,
die mir auf meinem Weg begegnet sind.
Manchmal leise. Manchmal überraschend.
Immer echt.
Vielleicht begleiten sie auch dich ein Stück
und lassen dich genauer hinschauen.
Bilder und Gedanken,
die mir auf meinem Weg begegnet sind.
Manchmal leise. Manchmal überraschend.
Immer echt.
Vielleicht begleiten sie auch dich ein Stück
und lassen dich genauer hinschauen.
Das Licht und der Wind
kennen keine Ziele.
Und doch haben sie Richtung.
Vielleicht enthält Chaos auch Richtung,
die sichtbar wird,
wenn wir hinschauen.
Um sich zu entfalten.
Zwischen Sein und Sein
liegt kein Ziel.
Nur ein Weg.
Darauf immer ein stiller Moment,
in dem das innere Licht beginnt,
sich selbst zu erkennen
Licht erklärt nichts.
Es zeigt.
Es deutet an.
Es berührt.
und
Es lädt ein.
Und manchmal
genügt genau das,
um einen neuen Weg zu sehen.
Ein Licht haucht leise.
Wie ein Flüstern im Grün.
Leise genug,
um zu erahnen,
dass mehr da ist,
als das was wir sehen.
verfließen die Dinge.
Erinnerungen.
Gedanken.
Augenblicke.
Doch manchmal bleibt etwas zurück,
damit wir uns erinnern,
dass es da war.
Tage, die nicht drängen.
Dennoch ist alles unterwegs.
Gedanken, die nicht still stehen.
Sie gehen nur anders als sonst.
Und während die Welt vorüberzieht,
erfahre ich, Ruhe in der Bewegung.
Mein Herz hat für einen Moment
Form angenommen.
Nicht um festzuhalten,
sondern um zu geben.
Und ich erinnere mich,
wie schön Wachstum sein kann.
Behutsam. Weich. Ohne Eile.
Und für einen Augenblick
erinnert sich auch mein Herz.
Kurz davor?
oder
Kurz danach?
Noch nicht Ankunft!
und
Noch nicht Abschied!
Nur dieser kurze Moment,
wo Form zögert.
Licht tastet
und berührt –
einen geheimen Ort.
Ein kurzer Moment,
bevor aus einem Gedanken
etwas entsteht.
Ist kein Anfang.
Und auch kein Ende.
Ein Gefühl,
das länger bleibt als der Moment.
Und genau das zeigt,
was das Licht zurück lässt.
Ist kein Anfang.
Und auch kein Ende.
Es ist eine Erlaubnis,
dass etwas einfach ist,
ohne zu werden.
Es ist ein Jetzt,
welches sich nicht
in Vergangenheit wandeln kann.
Kein Mehr,
und auch
kein Weniger.
Nur das,
was für dich bleibt,
wenn Du hinschaust.
Dieser Moment,
der keinen Namen trägt.
So nah am Übergang,
dass er still wird.
Noch ist nichts klar.
Noch ist nichts fest.
Form zeigt sich aus dem Ungefähren.
Streckt sich dem Licht entgegen.
Nimmt es in sich vollständig auf.
Und weiß nur allein, was es wird.
Vielleicht ist Werden genau das:
Etwas entsteht,
indem es aufnimmt.
In der Bewegung,
darf ich:
Bleiben.
So lange ich möchte.
kurz oder länger,
es ist eine Entscheidung.
Ein Danach!
Still genug,
um nicht zu stören.
Stark genug,
um zu bleiben.
Ein leises Davor.
Dieser Moment,
der nicht weitergeht.
Alles scheint gespannt zu sein,
bis in die feinste Linie.
Und doch bricht nichts.
Vielleicht ist das
genau meine Kunst:
nicht auszuweichen,
nicht zu drängen,
sondern genau dort zu stehen,
wo es schmaler wird.
Der verborgene Anfang,
ist ein stiller Anfang.
Die Linien sammeln sich,
suchen ihre Richtung.
Ich spüre:
Hier formt sich etwas,
das noch niemand kennt.
Licht in Bewegung
Leiser Funke darunter
Der Blick darf bleiben
Zwischen Blatt und Morgen
hält ein Tropfen inne.
Er weiß nichts vom Fallen,
Er weiß nichts vom Verdunsten.
Nur dieses kurze Leuchten
im ersten Licht.
Manchmal genügt ein Augenblick,
damit die Welt still wird.
Nicht, weil sich alles ordnet,
sondern weil wir aufhören,
Ordnung zu verlangen.
Vielleicht ist Ruhe
kein Zustand,
sondern ein Einverständnis
mit dem,
was sich nicht sortieren lässt.
Zwischen Ein-
und Ausatmen
entsteht ein Moment,
der keinem gehört.
Der Moment,
der da ist und
der sich gerade entzieht.
Dort wohnt das Licht
am ruhigsten.
Nicht jede Bewegung will erreichen.
Manche geschieht einfach.
Wie Atmen.
Wie Gedanken.
Wie ein inneres Kreisen.
Richtung entsteht oft aus Erwartung.
Bewegung ohne Richtung dagegen
bleibt immer offen.
Sie darf suchen,
ohne zu finden.
Sie darf sich verändern,
ohne Ziel.
Nach dem Vergehen
Bleibt etwas ohne Namen
Still im Raum zurück
Nicht alles verschwindet
Manches bleibt –
Ohne sich festzuhalten
Ein Ort, der nichts fordert.
Mein Sehen ohne Ziel.
Und darin: etwas, das bleibt,
weil es nicht festgehalten wird.
Der Nebel nimmt nichts weg.
Er verlangsamt.
Und lädt ein,
nicht weiter zu schauen
sondern leiser.
Stille, die sich berührt.
Zwischen Vergangenheit und Zukunft – liegt sanft – wie ein Hauch das Jetzt darüber.
Ohne sich gegenseitig zu verdrängen,
eng miteinander umschlungen
berührt sie das weiche Licht des Nachmittags.
Das Leuchten auf Eis,
zeigt mir Gedanken,
die sich zwischen zwei Atemzüge befinden.
Sie liegen.
Sie steigen auf.
Sie verfangen sich im Dunkeln.
Nur um dort, weiter zu wirken.
Die das ruhige und
wärmere Winterlicht
streift.
Im Gegenlicht schafft sie somit die Verbindung
zu dem Weg des Dazwischen.